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Tagesausflug nach Berlin 25.5.2013
An einem regnerischen Sonnabend im Mai machte sich eine kleine Gruppe ausländischer Wissenschaftler auf die Reise nach Berlin.

Nach der Ankunft ging es zügig Richtung Berlin-Dahlem, wo die Besichtigung des Alliiertenmuseums anstand.
Wir wurden von Keith, einem US-Amerikaner der seit einigen Jahren in Berlin lebt, durch die Ausstellung geführt.
Das Alliiertenmuseum wurde nach dem Abzug der Alliierten unter dem Motto „Wie aus Feinden Freunde wurden“ gegründet, es giliedert sich in zwei Hauptteile: Der erste Teil ist im ehemaligen amerikanischen Kino „Outpost Theatre“ untergebracht und beleuchtet die unmittelbare Nachkriegszeit und die Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49.
Der zweite Teil des Museums befindet sich in der ehemaligen Bibliothek der amerikanischen Garnison, dort wird die Zeit von 1950 mit dem Kalten Krieg bis zum Abzug der alliierten Truppen aus Berlin 1994 näher beleuchtet.
Da es während des gesamten Tages regnete, fiel leider auch die Besichtigung der auf der Freifläche des Museums befindlichen Stücke sehr kurz aus: Neben einem der berühmten „Rosinenbomber“ der Berliner Luftbrücke und dem Speisewagen eines französischen Militärzugs ist das Original Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie zu sehen. Dazu kommt ein kurzes Originalstück der Berliner Mauer.

Nach dem Mittagessen ist die Gruppe Richtung Brandenburger Tor gefahren. Durch das schlechte Wetter fiel der Rundgang dort etwas kürzer aus, dazu kam, dass für das Endspiel der Fussball-Champions League die Straße des 17. Juni komplett gesperrt und dort drei Großbildleinwände aufgebaut waren.
Von dort aus ging es dann auch gleich weiter Richtung Hauptbahnhof, von wo aus die Gruppe ihre Heimreise nach Greifswald angetreten hat.
Berlin 25.5.13