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Familiennachzug
Für den Familiennachzug zu einem Ausländer muss der Ausländer eine Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis besitzen und über ausreichenden Wohnraum verfügen. Darüber hinaus müssen weitere Voraussetzungen, abhängig vom Status des bereits in Deutschland lebenden Ausländers, erfüllt sein.

Beim Kindernachzug gilt die Altersgrenze von 16 Jahren . Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren kann im Härtefall oder bei einer günstigen Integrationsprognose ein Aufenthaltstitel erteilt werden. Beim Nachzug zum allein sorgeberechtigten Elternteil besteht für Kinder unter 16 Jahren ein Anspruch auf Erteilung des notwendigen Aufenthaltstitels.
Bürger der EU-Staaten

Staatsangehörige eines EU-oder EWR-Staates oder der Schweiz haben in Deutschland uneingeschränkte Niederlassungsfreiheit, dieses gilt auch für nachziehende Familienangehörige.

Sie müssen sich nach Ihrer Einreise, wie alle Bürger Deutschlands auch, innerhalb von sieben Tagen beim Einwohnermeldeamt anmelden. Mit der dort erhaltenen Meldebescheinigung folgt die Anmeldung bei der Ausländerbehörde.

Die Ausländerbehörde stellt dann eine Freizügigkeitsbescheinigung aus, die kostenlos ist.

Bitte legen Sie der Ausländerbehörde folgende Unterlagen vor:

- Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass)
- Meldebescheinigung
- Krankenversicherungsnachweis